rapha

Hallo geneigter Leser,

damit du weißt mit wem du es hier zu tun hast, will ich dir ein hier ein bisschen von mir erzählen.

Ich bin am 14. November 1981 am Bodensee geboren, dort zur Schule gegangen und habe mein Abitur gemacht. Danach habe ich in Heidelberg Politikwissenschaft, VWL und Öffentliches Recht studiert. Nach meine Abschluss habe ich ein Freiwilligenjahr in Ruanda gemacht und arbeite nun danach als Consultant für die GTZ in Kigali/Ruanda.

Es ist immer schwierig, in einem kleinen Text einen Menschen zu beschreiben, dass man verstehen kann, was ihn ausmacht oder warum er das eine oder andere tut. Vieles davon lässt sich sicherlich nur im gemeinsamen Erleben oder gemeinsamen Gespräch erfahren. Ich versuche hier in verschiedenen Bereichen zu beschreiben, was ich dort gemacht habe oder immernoch tue. Diese sind zwar inhaltlich getrennt, wirken sich jedoch aufeinander aus und bedingen sich.

Generell würde ich sagen, dass ich ein positiv denkender und handelnder Mensch bin, der kommunikativ und energiegeladen ist.  Dies kann für mein Umfeld nicht immer einfach sein, ist aber meistens konstruktiv.

Pfadfinder

Was mich sicherlich geprägt hat, ist, dass ich seit mittlerweile 15 Jahren Pfadfinder bin. Dies ist für mich in erster Linie keine Freizeitbeschäftigung, sondern eine Lebenseinstellung. Diese zeichnet sich an Werten wie Verantwortung, Verlässlichkeit, Fairness und Gemeinschaft ab.

Meine pfadfinderischen Wurzel liegen im Stamm St. Martin Daisendorf am Bodensee, später war ich im Bezirk Bodensee als Jungpfadfinderreferent tätig. Seit ich 2002 die Diözesanebene im Diözesanverband Freiburg kennengelernt habe, war dort mein Aufgabenbereich. Bis 2008 war ich dort fünf Jahre lang ehrenamtlicher Jungpfadfinderreferent. dl-unterwegs-14-160907-021Der Fokus lag auf der inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung von Veranstaltungen im Rahmen der Diözesanleitung und meines Arbeitskreises. Persönlich habe ich versucht durch eigene Weiterbildung meinen Selbstkompetenzbereich zu erweitern und mein Mensch und Pfadfinder sein immer wieder zu hinterfragen. Als guter Anstoß zu diesem Prozess ist sicherlich die Woodbadgeausbildung und in Teilen der Assistent Leader Trainer Kurs zu nennen. Sehr wichtig sind und waren dabei jedoch Gespräche und Rückmeldungen von Weggefährten und Freunden.

Um diese Erfahrungen für andere Erlebbar zu machen und um mich selber weiterzubilden habe ich ab 2004 inhaltliche Veranstaltungen zu diesem Thema vorbereitet und durchgeführt. Vor allem Woodbadgekurse sind hier zu erwähnen. Dabei werden junge Leiterinnen und Leiter bei der Umsetzung der Projektmethode und bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung durch Selbstreflexion begleitet. Gerade hier habe ich viele pädagogische und didaktische Fähigkeiten erlebt und erlernt.

Seit 2004 habe ich die international anerkannte Leiterausbildung abgeschlossen und darf das Woodbadgeabzeichen tragen, seit 2007 bin ich Assistent Leader Trainer und damit trage ich mit Stolz drei Klötzchen.

Studium/Politik

Von 2003 bis 2009 habe ich in Heidenberg Politische Wissenschaften, Volkswirtschaftslehre und Öffentliches Recht studiert. Schwerpunkte waren dabei die internationale Politik während des Bürgerkriegs und des Völkermords in Ruanda, die Zivilgesellschaft in Uganda und deren Auswirkungen auf die Demokratisierung. Ich habe mich also auch politikwissenschaftliche mit der Region der Großen Seen beschäftigt.

In VWL waren vor allem psychologische Zusammenhänge der Wirtschaft Thema. Juristische Schwerpunkte waren Identität von Menschen im Angesicht der Staatenbildung und das Völkerrecht.

Generell habe ich während meines Studiums versucht zu lernen durch den Blick aus der politikwissenschaftlichen, der wirtschaftlichen und der juristischen Brille Ereignisse und Sachverhalte differenziert betrachten zu können und so geeignet damit umzugehen .

Freiwilligendienst

Was mich sicherlich geprägt hat ist auch das letzte Jahr hier in Ruanda gewesen. Es war nicht immer einfach alleine in der Schule zu sein, mich hier zurecht zu finden. Ich habe aber viel über Land und Leute gelernt. Ich kann Situationen und Meldungen über Runada und das sonstige Afrika besser einordnen und bewerten. Dazu komt, dass ich durch das relativ einfache leben wiedermal so manche Dinge zu schätzen gelernt habe die während der Zeit nicht so selbstverständlich waren. Gerade diese Erfahrungen helfen mir jetzt gerade.

Sport

Eigentlich bin ich recht unsportlich, habe in den letzten Jahren aber einen sportlichen Ehrgeiz entwickelt und so ein paar Triathlons und einen Halbmarathon bestritten. Mal schauen ob es funktioniert in Ruanda auch Sport zu machen und die Höhenlage zum Trainigsvorteil auszunutzen.

img_2569Musik

Ich spiele gerne und viel Gitarre und andere Instrumente bei denen man keine Noten lesen können muss. Also Kazoo, Nasenflöte oder sowas… Dabei spiele ich was mit unterkommt. Aber auch sonst ist Musik oft präsent. Ich höre viel unterschiedliche Musik. Meist ein bisschen Indie angehauchte Gitarrenmusik, aber auch deutschen Hip Hop oder ein bisschen was funkiges. Bin aber immer auf der Suche nach Neuem.

Essen und Trinken

Dieser Punkt wirkt sich stark auf den Sportpunkt von vorher aus. Ich koche und esse gerne. Ich liebe es neue Sachen auszuprobieren und anders zu kombinieren. Dazu bin ich bekennender und genussvoller Biertrinker und auch einem Glas guten Rotwein nicht abgeneigt.

Tags

Neues aus Ruanda

Letzte Kommentare

RSS Novelles Rwandaise

ältere Artikel

 

Powered by WordPress – Design / Umsetzung: Daniel Lienert