Akagera National Park – Da wo die Giraffen wohnen

Dienstag, 30. März 2010 von rapha

Jeder Ruanda Besucher hat eine klare Vorstellung von dem was ihn hier erwartet: Das was er sich von Afrika erwartet. Sandig und steppig, viele dunkelhäutige Menschen, Armut und: Tiere! Nun ist Afrika so unterschiedlich wie die Vorstellungen der Parteien in der deutschen Gesundheitspolitik und vor allem Ruanda nicht Afrika, aber eine der für Afrika typischen gehaltenen Unternehmungen kann man auch hier bekommen: Safari.
Nun ist der Akagera Nationalpark gerade einmal halb so groß wie die Serengeti und vor allem um einiges hügeliger und trockener, jedoch gibt es auch hier einige Großtiere zu sehen.
Ich war zum letzten Mal vor sechs Jahren im Akagera und weiß nur noch, dass ich damals ein wenig enttäuscht war, da sich kaum ein Tier blicken lassen wollte. Die Einheimischen sagten mir jedoch, dass es damals Trockenzeit war und dass jetzt in der Regenzeit die Chancen auf Tiere um einiges besser stehen.
Mit einer kleinen Gruppe geplant und mit einer großen gemacht ging es dann am Samstag los. (more…)

Nyungwe National Park – Viel Wald und ein Wasserfall

Sonntag, 17. Januar 2010 von rapha

Das letzte Mal im August im Nyungwe war es alles ein bisschen übers Knie gebrochen. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung mit allerlei interessanten Begebenheiten und glücklichen Zufällen. Nachdem ich nun seit einem Monat quasi als Reiseleiter durch Ruanda reise, war der Nyungwe mal wieder dran. Diese Mal jedoch ein bisschen geplanter, ausgiebiger und vor allem auch billiger, da ich ja seit geraumer Zeit ein lokal resident bin.

Wir starteten früh am Morgen von Butare. Allein schon die Planung dieser Reise hatte es in sich. Das Problem hier in Ruanda ist, dass jeder eine andere Auskunft gibt. Im Zweifelsfall heißt es immer: Yes. Noch am Vortag der Buchung hieß es bei Sotra Tours, einem privaten Busunternehmen, wir müssten die ganze Fahrt von Kigali bis Cyangugu buchen und auch bezahlen um die Teilstrecke von Butare bis zur ORTPN-Station am Nyungwe Nationalpark mitzufahren. Der Bus würde an einer Tankstelle in Butare um 8.30 Uhr vorbeifahren.
Die Auskunft am nächsten Tag: Alles kein Problem. Bus fährt um 7.30 Uhr, kostet 3000 Francs und nicht wie gedacht 4500. Alles klar. Rein in den Bus und los. (more…)

 

Powered by WordPress – Design / Umsetzung: Daniel Lienert