MotoPolo

Sonntag, 05. Dezember 2010 von Roman

Es ist eine dieser Geschichten, die Freitagabend beginnen. Wir waren auf einer Party von irgend jemandem, viele Leute, darunter auch Sam, den ich schon kannte, oder besser gesagt ein paar Mal getroffen hatte. Bei einem Bier meinte er, ich solle doch morgen zum Fussballfeld hinter dem Flughafen kommen, sie spielten da MotoPolo und ich dürfe gern zuschauen.

Ein paar Bier, wenig Schlaf und eine Dusche später näherte ich mich dem Feld. Sogleich kam Sam heftig winkend auf mich zu: „Roman, we’re short on players, you have to play!“ Ich hatte keine Ahnung, was folgen würde, entsprechend skeptisch war ich. Aber es folgte einer der besten Nachmittage ever. (more…)

Short Guide to the Expat Life in Rwanda

Sonntag, 17. Oktober 2010 von Claudio

Einen Gastblog auf Kanyarwandas Blog zu popeln ist ja schon etwas Spezielles. Egal wie viel man den Artikel editiert, an Formulierungen feilt und im Leser versucht Assoziationen zu wecken; an Kanyarwandas im Subtext mitschwingendes und darum liebenswertes Posertum, die prägnant formulierten „Insight Views“ und die einfach gefassten, nachvollziebaren Gedankengänge bleiben unerreicht. Darum erhebe ich diesen Anspruch hier nicht, sondern tilge mit diesem Post eine längst überfällige Schuld bei einem inshuti, der mich Ruanda intensiver erleben lies und mit dem ich hoffentlich noch den Einen oder Anderen bierseligen Abend verbringen darf. Notiz an mich: Hier Gesülze über wie geil die Zeit in Ruanda mit Rapha, wie billig die Nutten und das Bier, wie gross die Brüste von Shy.. und wie schön die Landschaft und die WM waren einfügen, eingestreute Kinyarwandaausdrücke täuschen Authentizität und Integriertheit vor….

Intro

Auf politische Korrektheit wird in diesem Post, wie der geneigte Leser hoffentlich bereits bemerkt hat, komplett verzichtet, dafür sollen umsomehr prolliger Humor und Kraftausdrücke verwendet werden. Dieses Blogpost soll natürlich nicht nur extrem viele Hits und Flattr-Punkte erzeugen, nein es soll auch dazu dienen, Personen die nicht wie Kanyarwanda und ich die Gelegenheit hatten, ein grosses Opfer auf dem „Altar der Weltverbesserung in Ruanda“ zu erbringen, einen „Short Guide to the Expat Life in Rwanda“ geben. Es soll also Neuankömmlingen in Ruanda helfen, sich in der Szene von Kigali stilsicher und effizient zu bewegen. Der hohe Informationsgehalt wird durch eine einfache Klassifikation und Deskription der wichtigsten in Ruanda vorkommenden Abazungu-Klassen erreicht. Weiter können Ruandaveteranen sich gerne selber einordnen, beziehungsweise die Position der eigenen Gattung finden. Das vorliegende Dokument ist zudem die erste Kigali Edition. Es wurde von Claude Mamauwe, einem meiner vielen Ghostwriter, aus dem Schweizerdeutsch, in einer dem Schriftdeutsch ähnlichen Sprache, übersetzt. (more…)

 

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