Ten to go – ten to do

Dienstag, 19. Oktober 2010 von rapha

Zum ersten Mal habe ich es bei meinen „Ruhengeri-Mädels“ Betty und Marleen vor über einem Jahr gesehen. Eine Liste mit Dingen die sie noch machen wollten, Menschen die sie nochmals treffen wollten und Erlebnisse die ihnen bisher verwehrt blieben. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber mehr als zehn Tage vor ihrer Abreise war das nicht. Am Abend vor dem Flug gab es noch viel zu tun.

Dieses Ritual wiederholte sich bei vielen der Menschen die ich hier kommen und gehen gesehen habe. Allerdings bei den meisten sehr kurz vor Ende. Jedenfalls artete es oft in Stress aus. Da ich weiß, dass es bei mir nicht in Stress ausarten würde, sondern schöne und interessante Dinge eher von der Zeitleiste nach hinten herunter fallen würden, habe ich beschlossen dem vorzubeugen und meine „Das muss/will/sollte/kann ich in Ruanda machen bevor ich gehe Liste“ ein wenig früher zu beginnen. Beim Blick auf den Kalender wurde mir klar: Sooo lang ist das nicht mehr. Allerhöchstens zehn Wochen, vielleicht weniger.

Ich will euch nun ein paar Optionen vorstellen, die ihr gerne erweitern könnt und weiter unten mit eurer Präferenz versehen könnt. (weiterlesen …)

New Times: Tensions aren’t lurking in NUR

Donnerstag, 20. Mai 2010 von rapha

Antwortbrief auf den Artikel der New York Times von Vorgestern “For rwandan students, ethnic tentions lurk” in der New Times. Alles gar nicht so schlmm und vor allem schlecht recherchiert, so der Inhalt.

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New York Times: For Rwandan Students, Ethnic Tensions Lurk

Montag, 17. Mai 2010 von rapha

Unter der Oberfläche an der Ruanda National University gibt es eine scharfe Trennung zwischen den Gruppen der anglophonen und der francophonen. Diesem Phänoment geht ein Artikel von Josh Kron in der New York Times nach.

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Nyungwe National Park – Viel Wald und ein Wasserfall

Sonntag, 17. Januar 2010 von rapha

Das letzte Mal im August im Nyungwe war es alles ein bisschen übers Knie gebrochen. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung mit allerlei interessanten Begebenheiten und glücklichen Zufällen. Nachdem ich nun seit einem Monat quasi als Reiseleiter durch Ruanda reise, war der Nyungwe mal wieder dran. Diese Mal jedoch ein bisschen geplanter, ausgiebiger und vor allem auch billiger, da ich ja seit geraumer Zeit ein lokal resident bin.

Wir starteten früh am Morgen von Butare. Allein schon die Planung dieser Reise hatte es in sich. Das Problem hier in Ruanda ist, dass jeder eine andere Auskunft gibt. Im Zweifelsfall heißt es immer: Yes. Noch am Vortag der Buchung hieß es bei Sotra Tours, einem privaten Busunternehmen, wir müssten die ganze Fahrt von Kigali bis Cyangugu buchen und auch bezahlen um die Teilstrecke von Butare bis zur ORTPN-Station am Nyungwe Nationalpark mitzufahren. Der Bus würde an einer Tankstelle in Butare um 8.30 Uhr vorbeifahren.
Die Auskunft am nächsten Tag: Alles kein Problem. Bus fährt um 7.30 Uhr, kostet 3000 Francs und nicht wie gedacht 4500. Alles klar. Rein in den Bus und los. (weiterlesen …)

Ich bin noch da

Freitag, 08. Januar 2010 von rapha

Zurzeit ist es ein wenig leise hier. Zumindest das was ihr von mir hört. Das hat aber nichts damit zu tun, dass hier nichts passiert, sondern vor allem damit, dass hier so viel passiert.

Am 13. Dezember bin ich aus dem Urlaub zurückgekommen und habe seit dem Besuch aus Deutschland. Von 15. Dezember bis 02. Januar waren Daniel und Julia bei mir zu Besuch. Wir haben den Computerraum repariert und mit anderen Freunden hier zusammen Weihnachten gefeiert.

Ab dem 29. Dezember kamen dann noch Birgit und Klaus dazu. Zusammen haben wir am Kivu-See Silvester gefeiert. Nachdem Daniel und Julia wieder im Flieger saßen habe ich mit den anderen begonnen Ruanda zu erkunden. Nach ein paar Tagen in Kigali und einem kleinen Abstecher der beiden in den Akagera Nationalpark sind wir nun in Butare abgekommen. Morgen gehen wir in den Nyungwe Nationalpark um dann noch Cyangugu, ganz im Süd-Westen und damit am Südufer des Kivu-Sees, anzuschauen.

Am 15. Januar morgens um 3 Uhr fliegen die beiden wieder nach Hause. Dann gibt es auch wieder ausführliche Berichte. Bis dahin müsst ihr euch mit kleinen Wasserstandsmeldungen und den Gastblog-Berichten der vier vergnügen, die ja an anderen Stellen schon nachdrücklich gefordert werden.

Sind Bananen die besseren Kartoffeln (5)

Mittwoch, 02. September 2009 von rapha

img_1042Schon wieder hatte ich die Chance mit anderen Leuten zu Kochen. Nach einem Tag in Kigali bin ich mit meiner Mutter für das Wochenende nach Butare gefahren. Butare liegt im Süden von Ruanda nicht weit von der Grenze zu Burundi und war früher mal die Hauptstadt von Rwanda-Urundi, dem Kolonialverwaltungsbereich der Belgier. Hier wurden wir bei Lilli und Roxana sehr herzlich aufgenommen und waren am Freitag abend zusammen mit den beiden auf einer Party. Ich hab den Mädels, die sich nach eigenen Angaben hauptsächlich von Nudeln mit Tomatensoße ernähren, versprochen was Leckeres zu kochen. Als dann die Wahl auf Kochbananen fiel war klar: Eine neue Folge von „Sind Bananen die besseren Kartoffeln“ muss her.

Im Laufe des heutigen Tages kamen dann noch Mia und Simon hier her. Sie arbeiten als Freiwillige in einem Jugendzentrum in der Nähe von Gikongoro. So waren wir viele Leute die beim kochen helfen konnten und haben uns an Bananengnocchi gewagt.

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Wandern im Nyungwe… übers Knie gebrochen

Freitag, 07. August 2009 von rapha

img_0768Wie ja schon erzählt war ich am Mittwoch mit Daniel im Nyungwe Nationalpark wandern. Zumindest war das der Plan. Ein sehr geiler, aber übers Knie gebrochener Tag mit viel holpriger Straße, Transportproblemen, Sambosas, Affen und einem sehr coolen Rückweg waren die Folge. Um jedoch eins nach dem anderen zu sehen und vor allem auch die Dramatik des Tages zu verstehen, gibt es alles im Minutenprotokoll.

7.30 Uhr – Ich bin schon wach, Daniel schläft noch. Der Plan war so um 8 Uhr loszukommen und nach einer Fahrtmöglichkeit zu suchen. Leider konnten wir vorher nicht herausfinden, wie man denn am besten und schnellsten an den Nyungwe Wald kommt. Zur Information: Die Tour zu den Wasserfällen startet auf der anderen Seite des Waldes, etwa 100 km von Butare entfernt. (weiterlesen …)

Kurz gemeldet (2)

Montag, 03. August 2009 von rapha

img_0736Erster Besuch in Nkumba
Nach fast 2 Monaten (!) haben es die beiden Ruhengeri Mädels Marleen und Betty geschafft mich mal hier in Nkumba zu besuchen. Mit dabei war auch Klara, die für diese Leistung gerade mal zwei Tage gebraucht hat. img_0748Wir hatten einen schönen Abend mit Kochen und Mützig. Nachdem die Vegetarierquote bei 50 % lag gab es neben dem Fisch für die Nicht-Vegis frittierte Süßkartoffelchips und einen Kohl/Tomaten/Karottensalat. Am Freitag war ich dann mit Klara noch hier am See spazieren und hab ein bisschen die Sonne genossen. Ich wohn hier schon im Paradies.

img_0762Bananen wachsen und gedeihen
Nachdem ich ja letztes Mal über meine Bananenpflanz-Aktion in meinem Innenhof berichtet habe, hier nun die ersten Bilder der mittlerweile gewachsenen Bananen. Die große ist schon etwa einen halben Meter höher als zu dem Zeitpunkt als ich sie eingepflanzt habe. Aber auch die eine kleine bekommt schon ziemlich viele Blätter. Schatten spenden können sie aber frühestens in etwa 3 Monaten. Mit Früchten ist erst in etwa zwei Jahren zu rechnen. Das bedeutet ich habe schon etwas was ich meinem Nachfolger hinterlassen kann. Nachdem es aber noch 10 Monate dauert bis ein solcher hier auftauchen wird, werde ich die Pflanzen bis dahin weiter pflegen. Im Übrigen ist mein Kräutergarten inzwischen Einsatzbereit. Leider gibt es bisher nur Basilikum und Rosmarin. Also ist das noch ausbaufähig.

img_0763-1Postkarten
Die Resonanz auf meine Postkartenaktion ist einigermaßen zufriedenstellend bis jetzt. Nachdem ich ja keine Ahung habe wie lange die Postkarten so brauchen, sind die acht Postkarten aus drei Ländern sehr gut. Weiterhin gilt aber: Die 50 müssen voll werden. Danke an alle die mir geschrieben haben. Danke Michi, Susanne, Frank, Jasmin, Dominik, Nadja, Krissy, Hannah, Fabi, Franzi, Michael und Steffi und meine Mom Franziska.
Weiterhin gilt die Adresse: Raphel Breyer, Petit Seminaire St. Jean Nkumba, P.B 45, Ruhengeri, Rwanda. Ich hoffe ihr fahrt alle schön in den Urlaub und schreibt mir von da.

img_0756Wanderpartner gefunden
Endlich habe ich jemand gefunden, der mit mir wandern geht. Daniel ist seit zwei Monaten in Butare um dort seine Bachelorarbeit über die Aggroforstbepflanzung am Rande des Nyungwe Nationalparks zu schreiben. Er war dieses Wochenende in Ruhengeri und wir haben dabei verabredet, dass wir diese Woche zusammen im Nyungwe Nationalpark wandern gehen. Das gibt mir die Gelegenheit endlich auch mal Butare zu sehen. Ich werde Morgen da hin fahren um am Donnerstag zurück in Kigali zu sein und dort Jean-Paul und Daniel von der ruandischen Pfadfinder Nationalleitung zu treffen. Also ein schöner Ausklang der Ferien. Ab nächster Woche sind nämlich die Schüler wieder da und der Unterricht geht weiter. Sobald ich einen Lehrplan gesehen habe, kann ich auch mit der Vorbereitung desselben beginnen.

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