Zu Hause in Nkumba

img_1419kleinDies ist ein repost meines Artikels im Missio-Reiseblog.

Für mich war der heutige Tag speziell: Gleich am Morgen fuhren wir zu der Schule an der ich vor vier Jahren für ein Jahr meinen Freiwilligendienst geleistet habe. Ich hatte seit dem wenig Kontakt zur Schule, nur mit meinem ehemaligen Mentor hatte ich sporadischen Mailkontakt. Mit Father Fabian fuhren wir also morgens um halb 7 zur Schule die etwa 15 km außerhalb von Ruhengeri liegt. Wir besuchten den Morgengottesdienst den ich den anderen der Reisegruppe als schönes Erlebnis empfohlen hatte. 300 junge Männer, vierstimmiger Gesang, eine Messe auf Kinyarwanda. Auch für mich war es wieder beeindruckend das zu sehen.

Die Priester, die an der katholischen Sekundarschule unterrichten und leben, luden uns zum Frühstück ein. Vieles hatte sich nicht verändert und es fühlte sich an, als sei ich gar nicht weg gewesen. Herzlich wurden den anderen Geschichten von früher erzählt.

Father Fabian bestand darauf uns in Ruhengeri auch nich INES, die katholische technische Hochschule zu zeigen. Er ist dort Vice Rektor Academics und sehr stolz darauf. Eine Stunde lang begleitete er uns durch die wirklich modern aussehenden Labore und Lager für Messinstrumente. Er sprach immer wieder an, was ich nur verstohlen dachte: Ihr hättet nicht gedacht, dass es hier eine so moderne Universität gibt, oder?

img_1536kleinDer Nachmittag sollte uns nach dem Schweinsgalopp der letzten Tage die Möglichkeit geben durchzuatmen. Ich hatte empfohlen dies im Hotel Paradies am Kivu-See zu tun. Gestern hatten wir uns nochmals über die Sicherheitslage informiert und gemeinsam Beschlossen trotz der Nähe zur Demonkratischen Republik Kongo und vor allem Goma dort hin zu fahren.

Die Abgeschlossenheit eines Hotelstrandes bietet in Ruanda ganz neue Möglichkeiten: Ein Picknick mit Früchten vom Markt und kurze Hosen für Männer. Dies ist kulturell sonst nicht möglich, weil wir ja schon reich genug sein müssten um uns lange Hosen zu kaufen.

Das Paradies verdient seinen Namen. Im touristischen aber nicht kitschigen Ambiente zu schwimmen und sich zu sonnen tat uns sehr gut. Der Hase zum Abendessen auf der Terrasse mit Lagerfeuer brachte mir die nötige Kraft um morgen wieder erholt und neugierig in die nächsten Tage zu gehen.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 23. Juli 2013 um 17:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie dort abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Servus Rapha,
    Kann deinen Eindrucj nur bestätigen: INES ist eine sehr moderne Hochschule, die Geräte die dir Eindruck machten sind in der Tat von guter, teils sehr guter Qualität. Wär interessant zu hören, falls ihr mit denen was macht.
    Gruss aus Addis,
    Roman

    Comment: Roman – 05. August 2013 @ 18:39

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