Der Plan

IMG_1792Ein Urlaub im engeren Sinne wird es wohl nicht werden. Das ist aber auch nicht die Idee hinter einer Delegationsreise. Aber von Anfang an:

In zwei Wochen werden wir nach Ruanda aufbrechen. Wir sind in diesem Fall vier Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), zwei Vertreter der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und zwei Vertreter von Missio Aachen. Natürlich ist die maskuline Form hier falsch: Fünf der acht Teilnehmenden sind Frauen. Wir haben alle zusammen einen Reiseplan gemacht der viele verschiedene Punkte abdeckt und so für unsere Organisationen und auch uns persönlich bereichernd sein soll.

Im Grunde genommen sind vier inhaltliche Punkte wichtig: Partnerschaftspflege, Projektevaluation, Information und zukünftige Projekte.

Partnerschaftspflege
Sowohl die PSG, als auch die DPSG haben seit vielen Jahren einen Partnerverband in Ruanda. Wie es in vielen Partnerschaften passiert gibt es auch hier immer wieder Höhen und Tiefen. Wichtig ist jedoch in jedem Fall der Austausch und der funktioniert am besten immer wieder durch persönlichen Kontakt.

Projektevaluation
Seit einigen Jahren unterstützt die DPSG inhaltlich und finanziell das Projekt Amahoro Amani der Pfadfinderinnen aus den Provinzen Nordkivu und Südkivu in der Demokratischen Republik Kongo, den Pfadfindern in Ruanda und den Pfadfindern in Burundi. Die erst Projektphase ist nun abgeschlossen und muss ausgewertet werden. Natürlich wollen wir auch schauen wie eine zukünftige Zusammenarbeit aussehen kann. Dazu besuchen wir das Projektbüro in Bujumbura und Projekte in Burundi.

Informationen
Viel Zeit werden wir auch darauf verwenden uns Informationen zu verschiedenen Themen direkt vor Ort zu holen. In Ruanda werden wir dazu eine Kooperative besuchen die Fairtrade Kaffee anbaut und schauen, was dort mit den Fairtrade Prämien passiert und was sie bewirken.

Zukünftige Projekte
Es ist natürlich auch kein Zufall, dass wir diese Reise zusammen mit Mission durchführen. Seit vielen Jahren bringt Missio mit der Aktion Schutzengel  Themen in den Fokus der Öffentlichkeit. Mit dem missio-Truck „Menschen auf der Flucht“ wir das Thema Flucht und Vertreibung ins Bewusstsein der Besucher gerufen. Da eine Zusammenarbeit zu diesem Thema zwischen Missio und der DPSG in den nächsten Jahren geplant ist, wollen wir schauen, wie eine Partnerschaft dazu aussehen kann und was mögliche gemeinsame Projekte vor Ort sein können.

Für zwei Wochen ist das ein straffes Programm. Wir werden es aber sicher schaffen zwischendurch auch mal abzuschalten um Ruanda und Burundi zu genießen.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 06. Juli 2013 um 10:22 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein, dort abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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