Der Text mit dem Max, dem Flo, der Betty und dem Spielplatz

Das hier ist der Max. Er freut sich, denn er hat gerade eine Schaukel bekommen. Max wird niemals auf dieser Schaukel schaukeln, aber er ist trotzdem sehr zufrieden, dass sie da ist. Klingt komisch, ist aber so.

Das die Schaukel hier ankommen sollte, ist schon seit fast 2 Jahren klar. Damals hat die Betty angefangen den Spielplatz zu planen, damit die Kinder im Krankenhaus in Ruhengeri dort spielen können. Auf ihrem Blog rief sie damals zu Spenden auf.

Als Betty hier ihre Zelte im September 2009 abbrach stand auf dem Spielplatz ein Kletterhaus.

Flo, der die Stelle von Betty in der Pädiatrie übernahm, führte das Spielplatzprojekt weiter. Unter seiner organisation entstand ein Schaukelgestell, allerdings noch ohne Schaukel. Das Problem war, das eine aus Holz gebaute Schaukel zwar für den Beginn ausreichen wäre, jedoch mit der Zeit das Sicherheitsrisiko größer werden würde. Also musste eine richtige Schaukel her.

Da beginnt die lange Reise der Schaukel, die nun bei Max endete.

Auch Flos Zeit in Ruanda war vorbei und ich war zufällig in der Nähe von Potsdam. Also trafen wir uns am Rande meines Nachbereitungsseminars zur Schaukelübergabe. Ich sagte zu Flo, dass ich die Schaukel natürlich mitnehmen könnte. Bei der Übergabe sah ich, dass es nicht eine Schaukel, sondern zwei waren und dass diese mit schweren Ketten versehen waren. Alles zusammen wog etwa 15 Kilogramm. Ich verstaute es in meinem Rucksack und nahm es mit an den Bodensee.

Als ich dann alle meine Dinge zusammen packte war klar, dass ich das so nie mit nach Ruanda nehmen werden könnte. Also hab ich ein Teil der Schaukel in Heidelberg outgesourced und Dominik hat daraus ein Paket gepackt, welches er zu mir nach Ruanda geschickt hatte. Die leichten, aber sperrigen Teile der Schaukel packte ich in meinen Koffer und nahm sie mit nach Ruanda.

Nun vergingen einige Wochen. Erst Mitte Oktober kam das Paket aus Deutschland hier an. Bei meiner nächsten Fahrt nach Ruhengeri brachte ich nun also zu Max, welcher nun die Stelle am Krankenhaus in Ruhengeri inne hat, der sich sehr darüber freute.

Viel mehr werden sich auch die Kinder darüber freuen, denn die können darauf auch schaukeln.

Wenn ihr nun dafür sorgen wollt, dass diese Projekt ein bisschen weiter geht, empfehle ich euch einfach ein bisschen von eurem Weihnachtsgeld zu spenden. Ich kann euch sagen, dass es da sehr gut angelegt ist. Hier gibt es nämlich ein Lächeln als Rendite.

Mehr Infos gibt es auf dem Blog von Betty.

Die Kontoverbindung gibt es direkt hier:
Empfaenger: Ruanda Support e.V.
Kontonummer: 465 983 00
BLZ: 700 202 70
Hypo Vereinsbank Muenchen
Verwendungszweck: „Paediatrie Ruhengeri – Spielplatz“

Mehr Infos zum Spenden auch direkt hier.

Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 02. November 2010 um 08:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie dort abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

«  –  »

4 Comments »

  1. So sieht das Ding also aus… Ist wohl nichts für dicke Kinder. Gibts in Ruanda überhaupt dicke Kinder?

    Comment: Dominik – 02. November 2010 @ 10:04

  2. Hier gibts recht viele dicke Kinder. Da muss man nur mal am Wochenende ins Schwimmbad gehen wo die ganzen oberschichten Bälger rumhängen.

    In der Unterernährungsabteilung des Krankenhauses in Ruhengeri gibts allerdings eher wenige dicke Kinder.

    Comment: rapha – 02. November 2010 @ 12:07

  3. Mensch, dass das noch was geworden ist!
    Herzlichen Glückwunsch und frohes Schaukeln!

    Comment: Birgit – 02. November 2010 @ 18:18

  4. super Ding! ich dank dir und euch allen und wünsche vor allem Max viel Erfolg bei weiterer Planung und Umsetzung! Alles Liebe nach Ruanda!

    Comment: Betty – 02. November 2010 @ 18:58

Leave a comment

 

Powered by WordPress – Design / Umsetzung: Daniel Lienert