Allafrica.com: Reco Explains Power Cuts

Montag, 29. November 2010 von rapha

In den letzen Tagen gab es hier viele Stromausfälle die zum Teil auch mehrere Tage anhielten. Selbst für Ruanda sehr ungewöhnlich. Nun bringt unser Energieversorge RECO eine erklärung dafür.

Link

Was kommt raus unter dem (Bruch)-Strich?

Montag, 29. November 2010 von rapha

Bild entnommen von http://www.flickr.com/photos/paulkagame/

Wenn jemand abwägen darf wie viel Gutes und Böses ein Mensch in seinem Leben gemacht hat und daraus einen Saldo berechnen kann, dann ist es Gott. Beim jüngsten Gericht geht es darum das Lebenswerk zu beurteilen. Bei einem normalen Gerichtsverfahren ist das nicht das Ziel. Jeder muss für seine Verbrechen büßen, positives Verhalten kann höchstens für den Kontext in Erwägung gezogen werden.

Das sollte auch der rheinland-pfälzische Innenminister Karl Peter Bruch wissen, immerhin war er vor seiner Politikerkarriere als Kriminalhauptmeister tätig.

In der Politik gelten jedoch andere Regeln als im Recht. Wenn der Herr Minister einen Vortrag beim Bürgerfest der Freiwilligen Feuerwehr Simmern hielte, würde er deren sehr gute Brandbekämpfung und den neuen Mannschaftswagen loben, auch wenn das Gerätehaus in einem Zustand ist, dass Renovierungsbedürftig ist. Die Menschen sehen es sowieso und der Honig ums Maul ist süß.

Eine ganz andere Geschichte ist es, einem Präsidenten nicht nur ein positives Saldo seiner Leistungen auszurechnen, sondern ihm zu bescheinigen, dass er nichts unrechtes getan hat, zumindest keines das rechtlich bewiesen ist.

Das tat Bruch in Ruanda. „Dem [UN Mapping exercise] Report fehlt es an Grundlage und er ist nicht überzeugend, wenn es zu dem Punkt kommt, welcher Ruanda kritisiert“. (Eigene Übersetzung nach Zitat in einem Artikel der New Times) In dem Bericht, der Kriegsverbrechen aller Seiten im Konflikt im Ostkongo zwischen 1993 und 2003 dokumentiert, wird Ruanda vorgeworfen, gezielt Hutu-Flüchtlinge und kongolesische Hutu in einer Weise getötet zu haben, dass es, sollte es vor einem ordentlichen Gericht zur Anklage kommen, möglicherweise als Völkermord gesehen werden könnte. (weiterlesen …)

Ratio Magazine: Investment Potential and Country Brief October 2010

Montag, 29. November 2010 von rapha

Mal wieder ein bisschen was zur wirtschaftlichen Lage und zum Überblick.

Das Ratio Magazin stellt jeden Monat die wichtigsten wirtschaftlichen Entwicklungen in Ruanda auf deren Website vor.

Hier der Link zum Bericht von Oktober 2010.

Letzten Monat gab es wieder einmal einen größeren Überblick über die Chancen und Risiken von Investments in Ruanda. Lesenswert.

Karisimbi is a baby, Muhabura is a mountain

Donnerstag, 25. November 2010 von rapha

Wir wussten auch vorher schon, dass es ein schweres Stück Arbeit werden würde den zweithöchsten ruandischen Vulkan der Virunga-Kette zu besteigen. Ich sah ihn Monate lang jeden Morgen gewaltig und kraftstrotzend in der Landschaft stehen. Ein fast perfekter Kegel, oft mit einer Wolkenkrone. Unten dicht bewaldet, oben karg und zerklüftet.

Wir dachten allerdings nicht, dass er für uns nicht zu bezwingen war. Zu überzeugt waren wir von unserer Leistungsfähigkeit und vor allem von unserer Zähheit. Schlussendlich mussten wir jedoch vor dem Berg kapitulieren und uns eingestehen das der Berg uns an diesem Tag geschafft hat und nicht wie geplant umgekehrt. (weiterlesen …)

Kigali erscheint in neuem Glanz

Dienstag, 23. November 2010 von rapha

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Ich habe gerade meinem Mitbewohner einen Platz in Kigali via Google Earth zeigen wollen und es hat mich beinahe vom Sofa geschlagen. Google hat neue Sattelitenbilder online gestellt. Während das Zentrum von Kigali vorher mit Bildern von 2006 abgebildet war, sind nun neue Bilder von September 2010 zu sehen. Dabei sieht man schön den Fortschritt beim Bau der Gebäude in der Stadt.

Auf den Bildern hier sieht man den Platz, auf welchem es vor sieben Jahren auf dem Busbahnhof umtriebig zuging. 2006 war das Gelände bereits abgesperrt. Seit 2008 wird der Kigali City Tower gebaut, welcher Ende dieses Jahres fertig sein soll. Auch sonst hat sich einiges Verändert. Der Verkehr ist definitiv dichter geworden und so manche neue Gebäude sind gut erkennbar. Ich werde jetzt noch ein bisschen weiter über Kigali fliegen.

Sound.covered.hills präsentieren live-EP live

Montag, 22. November 2010 von rapha

Kigali/Ruanda An diesem Wochenende hatte Kigali einiges zu bieten. Ein Ereignis überstrahlte jedoch alles: Die junge aufstrebende Formation Sound.covered.hills präsentierte ihr neuestes Machwerk während es auf der Dachterrasse des Bel Air Restaurants im Stadtzenttrum Kigalis entstand.

Es ist schon ungewöhnlich, dass es etwas zu kaufen gibt, was es noch gar nicht gibt und man anschließend direkt zuschauen und zuhören kann, sowie interaktiv an der Erstellung teilnimmt. Doch genau so machten es Sound.covered.hills mit ihrer schon lange vom Fachpublikum erwarteten Debutscheibe am vergangenen Freitag.

„Niemand wusste genau auf was er sich da einlässt“, beschrieb Sänger und Gitarist Rapha das Wagnis, „weder das Publikum, noch wir.“ Aber scheinbar kam diese Idee beim Publikum gut an. Schon vor dem Konzert war die Hälfte der CD Produktion verkauft. Oder um präziser zu sein: Die Hälfte der für die Verpackung des Endprodukts vorgesehenen CD Cover waren an den Mann und die Frau gebracht. (weiterlesen …)

Das Konzert im Bel Air

Sonntag, 21. November 2010 von rapha

Die Geschichte dieses Konzerts ist schon ein wenig länger. Vor drei Monaten traf ich Henrick im Bel Air Restaurant zum ersten Mal. Er war kurz zuvor aus Deutschland gekommen und hatte dort zum Abschluss eine Klavierimprovisation auf seinen Blog hochgeladen.

Ich sprach ihn hier auf die Musik an und so kam es, dass wir an Ort und Stelle beschlossen im Bel Air mal zusammen ein Konzert zu spielen. Das Ambiente auf der Dachterrasse im vierten Stock schien perfekt. Ich kannte den Manager des Restaurants, also alles super.

Zuerst übten wir ein bisschen vor unserer WG Party im September. Dort wollten wir die Party mit ein bisschen Live-Musik aufpeppen. Zusammen mit Christina klappte das auch ganz gut. Jedoch war da die Idee der Musik besser als die Musik selber.

An diesem Fakt hat sich zwar auch drei Monate später nicht viel geändert, aber wir haben das erste Konzert gespielt dass jemals im Bel Air stattfand und dabei den Laden ganz schön gerockt. (weiterlesen …)

Frust am Montag

Montag, 15. November 2010 von rapha

„Ich habe eine liebe Freundin die bald in Kigali ist und sie hat angeboten, dass ihr euch gerne treffen könnt“ – mit diesem Satz von meiner Schwester fing es an.

Über Emailkontakt  mit Saskia, die ich auch noch nicht kannte, bekam ich dann meine Unterkunft bei Rapha. Der Emailverkehr ging weiter und nachdem mein Chef sein okay gegeben hatte, habe ich mich dann auch beim Rapha angemeldet und vorgestellt.

Am Mittwoch dem 20. Oktober ging meine Reise morgens in Kampala los. Nach einem geplatzten Reifen, kaputten Hebewerkzeug und einer scheinbar endlosen Kontrolle jedes Gepäckstückes auf Plastikbeutel bin ich abends in Kigali angekommen.

Vom Bus aus hieß es ab ins Taxi und zum Novotel wo ich dann das erste Mal Rapha getroffen habe. Da es ja leider kein Straßennamen-, Hausnummernsystem wie in Deutschland gibt,  braucht man halt einen Treffpunkt den die Taxifahrer kennen.  Endlich angekommen bei Rapha war ich erstmal völlig begeistert, sowohl vom Haus und als auch vom Käse der auf dem Tisch stand. Ihr müsst wissen, dass ich seid September in Ugander einen freiwilligen Dienst mache und leider nicht ganz so luxuriös wie Rapha wohne. Nachdem dann schnell geklärt war das ich ein wenig verfressen bin wurde erst einmal die Bekanntschaftskette aufgestellt „Und woher kennen wir uns jetzt?“  Ina –> Nora –> Saskia –> Rapha; This is Afrika! (weiterlesen …)

New York Times: Rwanda’s Road of Progress

Donnerstag, 04. November 2010 von rapha

Ein schöner kleiner Artikel von Josh Ruxin (@joshruxin) über die Entwicklung in Ruanda am Beispiel des Straßenbaus und den Glasfaserleitungen.

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