TAZ: Explosiv wie Champagner

Mittwoch, 08. September 2010 von rapha

Noch ein Artikel über die Metangasförderung im Kivu See. Dieses Mal allerdings ein bisschen auführlicher. Wissenschaftlicher wird er deswegen nicht. Aber auf jeden Fall ein spannendes Thema.

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Zeit Online: Wenn die Opfer töten

Mittwoch, 08. September 2010 von rapha

Ein sehr guter Problemaufriss von Andrea Böhm über die UN und das Wegschauen im Osten Kongos. Über gut und böse und dem Verschwimmen der scharfen Trennung dazwischen. Sehr empfehlenswert.

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Foreign Policy: Judgment Day for Rwanda

Mittwoch, 08. September 2010 von rapha

Eine Einodnung des UN Berichts „the mapping exercise“ zu den Vorfällen im Osten des Kongos.

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SPON: Die gefährliche Jagd nach dem Metan Schatz

Dienstag, 07. September 2010 von rapha

Ein Artikel über die Energiegewinnung im Kivu-See.

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Kein zweierlei Maß

Mittwoch, 01. September 2010 von rapha

In den letzten Tagen ist ein vorläufiger Bericht der Vereinten Nationen an die Presse durchgesickert, der sich mit den Vorkommnissen während der beiden Kongo-Kriege in den 1990er Jahren beschäftigt. Darin werden auch der ruandischen Armee Kriegsverbrechen unterstellt. Schlimmer wiegt aber der Vorwurf, die ruandische Armee hätte zielgerichtet ruandisch-stämmige und kongolesische Hutu getötet, auch Frauen, Kinder und Alte. Der Bericht beschreibt, dass diese Taten, sollten sie von einem ordentlichen Gericht bestätigt werden, als Völkermord angesehen werden können.

Die ruandische Regierung drohte mit dem Abzug ruandischer VN Soldaten aus dem sudanesischen Darfur, wo sie an einer Friedensmission teilnehmen, falls der Vorwurf gegenüber der ruandischen Armee auch in der Endfassung des Berichts enthalten sein sollte.

Für die VN, die dem Völkermord in Ruanda 1994 untätig zusahen, verbiete es sich, gerade der Armee, die den Völkermord beendete, solche Taten zu unterstellen.

Die Völkergemeinschaft darf dieser Forderung nicht nachgeben, denn sie zeigt, dass Ruanda grundlegende Ideen der Vereinten Nationen nicht verstanden hat.

Ein Kommentar.
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Kigali 1968

Mittwoch, 01. September 2010 von rapha

Überall in Kigali wird derzeit gebaut. Überall entstehen neue Gebäude, neue Straßen, eigentlich entsteht ein neues Kigali. Das sich Kigali verändert ist unübersehbar. Schon vor einem guten Jahr habe ich mich auf Spurensuche in der Boomtown Kigali gemacht. Ich habe anhand meiner Erinnerungen und von Photos geschaut, was sich seit meinem ersten Besuch in Kigali vor sechs Jahren verändert hat. Es war sehr interessant was sich städtebaulich und auch vom Flair hier so alles getan hat.

Vor einigen Wochen habe ich dann ein Bild von Kigali bekommen. Eine Luftaufnahme aus dem Jahr 1968. Der Beweis, dass sich Kigali nicht nur geringfügig, sondern als Ganzes unglaublich entwickelt hat. Auf dem Bild hat Kigali höchstens 10.000 Einwohner, inzwischen sind es Schätzungen zufolge mehr als 1.000.000 Menschen die in Kigali leben.

Grund genug die Entwicklung genauer zu beobachten.

There is also an english version of this text available, just scroll down.

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