EA Business Week: Rwanda short of eggs as Uganda cuts supply

Dienstag, 28. September 2010 von rapha

Auch mal was aus der Wirtschaft. Eier werden teurer. ;-)

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The African Edition: Vom Paulus zum Saulus?

Montag, 27. September 2010 von rapha

Eine gute Zusammenfassung zur Veränderung der Wahrnehmung von Paul Kagame in der Welt auf der auch ansonsten Empfehlenswerten Seite “The African Edition”

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Zwei Mal in Jahr Frühling

Montag, 27. September 2010 von rapha

Seit vier Wochen hat die Regenzeit Ruanda im Griff. Fast jeden Tag regnet es, mal mehr, mal weniger ausgiebig. Die staubigen Hügel und Straßen die ich bei meiner Rückkehr aus Deutschland noch vorgefunden habe, sind saftigen Wiesen und klarer Luft gewichen. Von der Temperatur her gibt es wenig Unterschied in den ruandischen Jahreszeiten. Was sich ändert ist lediglich die Menge des Niederschlages.

Jedoch haben es diese in sich. Während es in den Monaten Mai bis August überhaupt nicht geregnet hatte, gibt es nun bei einem Regenguss Wasser im Überfluss. Das sieht man vor allem an der Vegetation.

Der Rasen meines Gartens war am Ende der Trockenzeit grau bis braun. Die dicken Grashalme sahen tod und vertrocknet aus. Nach nur wenigen Wochen strahlt nun alles in saftigem Grün.

Ein weiterer schöner Vorteil ist, dass die Regenzeit die Luft klarer gemacht hat. Es ist nun wieder Möglich bis zum nächsten Hügel zu sehen. Diese Sicht war durch den Staub und die Abgase vorher eher trüb.

Zusätzlich bietet der Himmel nun schöne Bilder. Aufziehende Starkregen und an den Wolken reflektierte Sonnenuntergänge bieten Naturschauspiele der besonderen Art.

Für alle die sich nun an den deutschen Herbst, mit seinen kürzeren Tagen und feuchten Landschaften gewöhnen müssen sei nochmal gesagt, dass wir hier täglich zwischen 25 und 32 Grad haben. Zurzeit ein bisschen Wind und abends trotzdem frisch. Genau das richtige was man gebrauchen kann um  das Wetter als Ressource für neue Energie zu benutzen.

Putin statt Mugabe

Donnerstag, 23. September 2010 von rapha

Paul Kagame ist Anfang August für eine zweite sieben-jährige Amtszeit als Präsidenten der Republik Ruanda gewählt worden. Die Verfassung von 2003 schreibt in Artikel 101 fest, dass dies seine letzte sein wird. Mehr als zwei mal sieben Jahre gehen nicht. Doch auch in Uganda und Simbabwe gab es diese Amtszeitbeschränkung. Robert Mugabe regiert mittlerweile seit 30 Jahren Simbabwe, Yoweri Museveni bekleidet das Präsidentenamt Ugandas seit 24 Jahren.

Paul Kagame ist schon seit 1994 der starke Mann in Ruanda.  Zuerst als Vizepräsident und Verteidigungsminister, von 2000 – 2003 als Übergangspräsident und seit 2003 als offizieller Präsident der Republik Ruandas. Kagame führt Ruanda also seit 16 Jahren. Nun ist er für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt. Aber was passiert dann? (weiterlesen …)

Sonnenuntergang

Freitag, 17. September 2010 von rapha

Das kann doch nicht wahr sein!

Donnerstag, 16. September 2010 von rapha

Gestern hatte ich mal wieder eines der seltenen Erlebnisse wo ich mir kurz denke: Raffen die das alle nicht? Geht’s noch? Bin ich eigentlich der einzige der mitdenkt? Ihr Deppen!

Ich fuhr nach der Mittagspause mit meinen Fahrrad zurück ins Büro. An einer Bushaltestelle lag ein Mann, der offensichtlich am Kopf blutete. Drum herum standen etwa 20 Leute die auf den Bus warteten und den Mann nicht beachteten. Im Weiterfahren wurde mir klar: Du muss anhalten und schauen was da ist. Das habe ich gemacht, bin umgedreht und hab dabei vor mich hin geflucht. (weiterlesen …)

Guardian: Taking sides on genocide

Donnerstag, 16. September 2010 von rapha

Linda Melvern schreibt zum unveröffentlichten UN Bericht und deren Ironie, dass nun ausgerechnet der Armee, die den Genozid in Ruanda beendet hat vorgeworfen wird einen Genozid verübt zu haben.

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Die unterschätzten Gefahren

Montag, 13. September 2010 von rapha

Ruanda gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas. Es gibt wenige Berichte über gewalttätige Übergriffe auf Touristen und Gäste. Anders als etwa in Südafrika, wo es durchaus vorkommt, dass einen Räuber mit vorgehaltener Waffe um die Reisekasse oder das Mobiltelephon erleichtern. Außerdem sind die Straßenverhältnisse in Ruanda im Vergleich hervorragend. Gerade in den letzten Wochen ist nochmals nachgeteert worden. Das derzeit etwa 1000km lange Netz der geteerten Straßen soll in den nächsten Jahren auf über 3500km ausgebaut werden. Auch das Verkehrsaufkommen in Kigali ist bei weitem nicht mit jenem in Nairobi zu vergleichen. Das geringes Risiko jedoch keinesfalls mit kein Risiko und sicherer nicht mit sicher zu verwechseln ist wird immer wieder klar. (weiterlesen …)

Mal wieder draußen

Freitag, 10. September 2010 von rapha

Kigali hat eine Eigenschaft die einem das Leben als Kigali-Sider schwer macht. Kigali lässt einen nicht gehen. Ständig ist irgendwas los in Kigali, immer denkt man etwas zu verpassen in der einzigen als solche zu bezeichnenden Stadt in Ruanda. Hinzu kommen andere Vorzüge: Einfach mal ein Wochenende lang auf der Terrasse oder im Garten rumliegen, Cappuccino trinken oder auch mal ein Bier. Seit ich aus Deutschland zurück bin habe ich deswegen Kigali nur kurz für eine Abschiedsparty in Butare verlassen.

Letztes Wochenende, wegen der Präsidentenvereidigung ein langes, hat es nun endlich mal wieder geklappt. Zwar nur zwei Tage und damit eine Nacht, aber immerhin.
Zusammen mit Henrik, Jakob und Manfred ging es nach Nkumba und Gisenyi. (weiterlesen …)

New Times: Ban Ki-moon in the country

Mittwoch, 08. September 2010 von rapha

Der UN Generalsekretär kommt nach bekanntwerden des UN Kongo-Berichts nach Ruanda um darüber mit Präsident Paul Kagame zu sprechen.

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