Ann Garrison schreibt über die Entstehung der Anti-Genozid Gesetzgebung in Ruanda und deren Anwendung vor allem auf Oppositionelle:
Auf dem Lake Kivu ist ein Boot auf dem Weg zum Genozid gesunken.
Interessant ist der untere Teil in welchem über die Rede von Präsident Kagame zum Genozidgedenktag berichtet wird.
Eine sehr nahe und persönliche Beschreibung der Geschichte dreier Frauen die während des Genozids vergewaltigt wurde. Alle drei wurden durch diese Vergewaltigung schwanger und leben seit dem mit ihren Kindern. Lena Bopp beschreibt den unterschiedlichen Umgang mit diesen Kindern und wie alle drei einen Weg gefunden haben mit ihrem Schicksal umzugehen.
Josh Ruxin über die wirtschaftliche Entwicklung und deren Probleme in Ruanda 16 Jahre nach dem Genozid.
Hatte mir von einem Artikel der Times bessere Recherche und Beachtung von Details gewünscht.
Simone Schlindwein schreibt über die Gacaca-Gerichte in Ruanda und wie persönliche Schicksale.
Jedes Jahr ab dem 07. April wird in Ruanda für eine Woche den Opfern des Genozids von 1994 gedacht. Zum 16. Jahrestag finden dabei Gedenkmärsche und Veranstaltungen statt.
Es war das einschneidende Erlebnis in der ruandischen Geschichte und ist bis heute das Damoklesschwert welches über allem schwebt. Für die Ruander stellt der Genozid ein Angstgebilde dar und bestimmt maßgeblich ihr Verhalten. Es ist die Karte die, wenn sie gespielt wird, keine weitere Diskussion zulässt. Kritik und eigene Meinung werden damit unmöglich. Niemand will sich unterstellen lassen, dass in irgendeiner Weise zu verharmlosen oder auch nur ein Hauch von Verständnis dafür zu empfinden wie hier vor 16 Jahre systematisch 800.000 Menschen regelrecht geschlachtet wurden.
Solange dies jedoch als finales Argument benutzt wird, kann eine echte Aufarbeitung nicht stattfinden. (weiterlesen…)
Nach den Parteipolitisch turbulenten Wochen in Ruanda meldet sich nun der Präsident zu Wort. Er meint die Parteien die gegen ihn opponieren wollen missachten den Willen der Ruander.
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Begeistert von unvergesslichen 2,5 Wochen Ruanda schreibe ich den zweiten deutschen Beitrag in diesem Kontest. Mit 5 kg Kochbananen, 15 Mangos, 20 Maracujas, Ananas und Kokosnuss im Gebäck kam ich zurück mit dem Plan zu einer weiteren Folge dieses netten Vergleichs und das natürlich nicht alleine. Wofür Freunde nicht so herhalten müssen?!
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