Gibt’s eigentlich Ampeln in Ruanda?

img_1657-1Zwischen Bratkartoffeln, Mützig und Kniffel genossen wir gemeinsam mit Rapha das Leben auf dem Land. Wir erkundeten die Gegend, oft zu Fuß, wo wir stets von 20 oder auch mal 49 Kindern verfolgt bzw. begleitet wurden. Es dauerte eine Weile bis wir uns an das „Schau laufen“, gespickt mit zahlreichen Rufen und Blicken, gewöhnt hatten. Mit Raphas Hilfe lernten wir Land und Leute ein bisschen zu verstehen und ganz nebenbei auch ein paar Wörter auf Kinyaruanda, so dass wir auch auf die Rufe reagieren konnten. Es war schön zu erleben wie sehr sich die Ruander freuten und dabei strahlten, wenn wir „Weißen“ uns an ihrer Sprache probierten.

Doch neben den zahlreichen Spaziergängen lernten wir auch die verschiedensten Personentransporte kennen, die sich doch etwas von unseren deutschen unterscheiden. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang unsere ruandische Rennfahrt mit dem Fahrradtaxi, bei der wir richtig Angst hatten als die Jungs mit einem Affenzahn über die Schotterpiste bretterten. Auch Minibus, Matatu, fahren nach Ruhengeri mit ca. 25 Personen war immer wieder ein Erlebnis, an das wir uns rasch gewöhnt hatten. Daher löste es in uns Verwunderung aus, als in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, jeder einen eigenen Sitz im Matatu bekam.

img_1583img_1584-1Auf der Busfahrt von Gyseni nach Kigali fragten wir uns nach ca. zwei erlebnisreichen Wochen auf dem Land, in Nkumba, ob es in Ruanda überhaupt Ampeln gibt. Obwohl wir bereits in Kigali, der Hauptstatdt Ruandas, waren, konnten wir diese Frage nicht eindeutig beantworten, sondern philosophierten ca. 15 Minuten darüber. In Kigali angekommen, drängte sich die Antwort ziemlich schnell auf: JA, es gibt Ampeln in Ruanda, zumindest in der Hauptstadt! Doch wie war das mit Verkehrszeichen? Die Frau, die uns beim Trampen von Dresden nach Berlin mitnahm, meinte dazu: Verkehrszeichen sind Empfehlungen, seht ihr doch genau so, oder? Also die ruandischen Motorradfahrer tun dies auf jeden Fall!
Hiermit nochmals ein herzliches Dankeschön an dich, Rapha, für deine Gastfreundschaft und für unvergessliche Tage in Ruanda!
Fidel und Karin

Bilder zu unserer Reise findet ihr hier: http://picasaweb.google.de/fidelk83
oder hier: dailyprophet.de und natürlich in der Galerie

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 20. November 2009 um 22:07 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie dort abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Comments »

  1. Beim Fidel sind einige wirklich gute Bilder dabei. Ich hab den Link mal angepasst, damit auch jeder in den Genuß kommt und nicht durch die rekursive Schleife wieder im Blog landet.

    Comment: Michi – 23. November 2009 @ 00:33

  2. Dito! Echt klasse Aufnahmen – Fidel! Tolle Landschaftsaufnahmen und schöne Porträts. Ich freu mich riesig aufs Fotografieren in Ruanda.

    Comment: Daniel – 23. November 2009 @ 14:37

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