Meer sehen in Mombasa

Sonntag, 29. November 2009 von rapha

pb260836Die Zugfahrt war länger als erwartet und fühlte sich auch ein bisschen komisch an. Im Speisewagen gab es sowohl ein Abendessen, als auch ein Frühstück, welches nicht so afrikanisch, sondern eher spätkolonial britisch war.

Wir fuhren in der ersten Klasse, die pro Person 35 Euro gekostet hat und hatten dafür eine Zweierkabine mit Stockbett und eben das Essen. Die Fahrt an sich war ziemlich spannend. Immer wieder hielten wir in der Nacht an und warteten auf Gegenzüge oder Weichenumstellungen. Nach wenig Schlaf hieß uns dann Mombasa willkommen.

Schon am Bahnhof konnten wir erahnen, was uns erwarten würde: Unzählige Taxifahrer buhlten um Fahrgäste und das ganze in einer unglaublichen Hitze. Wir entschieden uns für ein Tuktuk, ein Piaggio Ape Dreirad. In einem Hotel mit Terrasse gönnten wir uns einen Cappuccino und einen Blick ins Internet, um ein gutes, günstiges Hotel zu finden. (weiterlesen …)

Nairobi – Is this Africa?

Mittwoch, 25. November 2009 von rapha

pb240721Die Nacht im Bus war wechselhaft. Zu Beginn war es unangenehm warm. Die Fahrt aus Kampala raus hat sich ewig hingezogen. Zuerst kam der Bus aus Kigali zu spät, dann eine Polizeikontrolle, dann noch Tanken. Klara und ich saßen im Bus und schwitzten. Mitten in der Nacht plötzlich ein Kälteeinbruch. Fenster zu, aber trotzdem gefroren. Zwischendurch hatten wir den Eindruck, dass wir mitten im Busch sind. Die Straße war einem Schotterweg gewichen.

Nachts um 23 Uhr dann der Stopp an der Grenze nach Kenia. Wie immer Ausreisekontrolle, Formblatt ausfüllen, Visum beantragen, Einreisekontrolle. Alles Problemlos.
Morgens um 8 Uhr kamen wir in Nairobi an. Allein die Fahrt in die Innenstadt war beeindruckend: Viele Autos und echte Hochhäuser. Wichtig: Kopfmäßige Umstellung auf eine neue Währung. 1 Euro entspricht etwa 110 kenianischen Schillingen.

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Das erste Ziel: Uganda

Dienstag, 24. November 2009 von Klara

pb210599Das erste Ziel unserer gemeinsamen Reise war Uganda oder besser gesagt Kampala. Insgesamt hielten wir uns nicht länger als 41 Stunden in diesem Land auf, denn da Uganda nicht weit von Ruhengeri entfernt ist, werden wir hoffentlich noch mal für ein paar Tage dorthin kommen und können so unsere Reisetage intensiver für Kenia und Tansania nutzen.
Samstagmorgen um sieben Uhr überquerten wir nach einer Stunde Busfahrt die ugandische Grenze zu Fuß, während über uns Schwärme von riesigen Heuschrecken durch die Luft flogen. Nach dem wir rund eine Stunde in der Schlange standen und uns darüber freuten, Ruanda als unser ‚country of residence’ in das Formblatt eintragen zu können, bekamen wir für 50 Doller ein ugandisches Visum. (weiterlesen …)

Babylonische Währungsverwirrung

Montag, 23. November 2009 von rapha

6 WährungenDie Reise von Klara und mir hat nicht erst am Samstagmorgen mit der Fahrt zum Bus von Kigali nach Kampala begonnen, sondern schon am Freitagabend mit der ersten Beschäftigung mit den Währungen und deren Umrechnungskursen. 7,75 Frw pro 1 KSh, 3:1 USh zu FRw, 0,45 FRw pro 1 Tsh. Der FRw steht zurzeit bei 845 pro 1 Euro. Zum Dollar ist das Verhältnis 565 FRw.

Das waren unsere ersten Wechselkurse in Nyabugogo, dem Busbahnhof in Kigali. Aber wie viel Euro sollen wir wechseln? Und wie viel ist das dann in Dollar? Die Verwirrung war perfekt. Sechs Währungen sind einfach ein bisschen viel für unsere Köpfe. Aber wir brauchen ja Geld für die Reise. (weiterlesen …)

Sind Bananen die besseren Kartoffeln (6)

Montag, 23. November 2009 von michi
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Diesmal nicht aus Ruanda, sondern direkt aus Deutschland ;) Mal wieder ein Gastbeitrag von mir, dem Michi, in Raphas Blog.

Vielleicht ist dem regelmäßigem Leser, wie auch mir, mal der Gedanke gekommen eines der Kochbananenrezeptze nach zukochen oder zumindest etwas mit Kochbananen zu kredenzen.

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Gibt’s eigentlich Ampeln in Ruanda?

Freitag, 20. November 2009 von Karin und Fidel

img_1657-1Zwischen Bratkartoffeln, Mützig und Kniffel genossen wir gemeinsam mit Rapha das Leben auf dem Land. Wir erkundeten die Gegend, oft zu Fuß, wo wir stets von 20 oder auch mal 49 Kindern verfolgt bzw. begleitet wurden. Es dauerte eine Weile bis wir uns an das „Schau laufen“, gespickt mit zahlreichen Rufen und Blicken, gewöhnt hatten. Mit Raphas Hilfe lernten wir Land und Leute ein bisschen zu verstehen und ganz nebenbei auch ein paar Wörter auf Kinyaruanda, so dass wir auch auf die Rufe reagieren konnten. Es war schön zu erleben wie sehr sich die Ruander freuten und dabei strahlten, wenn wir „Weißen“ uns an ihrer Sprache probierten.

Doch neben den zahlreichen Spaziergängen lernten wir auch die verschiedensten Personentransporte kennen, die sich doch etwas von unseren deutschen unterscheiden. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang unsere ruandische Rennfahrt mit dem Fahrradtaxi, bei der wir richtig Angst hatten als die Jungs mit einem Affenzahn über die Schotterpiste bretterten. Auch Minibus, Matatu, fahren nach Ruhengeri mit ca. 25 Personen war immer wieder ein Erlebnis, an das wir uns rasch gewöhnt hatten. Daher löste es in uns Verwunderung aus, als in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, jeder einen eigenen Sitz im Matatu bekam. (weiterlesen …)

Information Access Improvement Project (2)

Mittwoch, 18. November 2009 von rapha

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Mittlerweile sind hier in Nkumba die Ferien vollständig angekommen. Damit habe ich Zeit genug um mich um mein Info Projekt zu kümmern. Ich hatte euch das ganze ja schon mal vorgestellt und will nun zeigen was die weiteren Schritte sind.

Leider kann ich dabei nicht viel Greifbares zeigen, sondern vor allem beschreiben was die weiteren Überlegungen sind ist und wie sich die Dinge entwickeln. Die Dinge brauchen hier eben ein bisschen länger, vor allem wenn es um neue Sachen geht.
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Geburtstag in der Ferne

Montag, 16. November 2009 von rapha

rwanda-2009-27628 Jahre alt. Oh mein Gott. In den letzten Tagen ist mir immer wieder aufgefallen, dass ich langsam aber sicher alt werde. Hier wird das Ganze noch ein bisschen realer, da ich mit vielen jungen Leuten zusammen bin. Ich meine damit nicht nur meine Schüler, sondern vor allem auch die anderen deutschen Freiwilligen. Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten, letztes Wochenende eine schöne Party zu schmeißen.

Dieses Wochenende, das eigentliche Geburtstagswochenende, sollte deswegen ein bisschen ruhiger werden. Wegen meines Ferienjobs bei welchem ich für den Zivilen Friedensdienst des DED am Great Lakes Youth Summit teilnehme und einen Evaluierungsfragebogen für Veranstaltungen zur friedlichen Konfliktlösung erarbeite bin ich seit letztem Mittwoch in der ruandischen Hauptstadt Kigali. Eigentlich wollte ich hier ein paar ruhige konzentrierte Arbeitstage verbringen und altersentsprechend in das neue Lebensjahr starten. So richtig hat das jedoch nicht geklappt.
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Party auf dem Land – Deutschland trifft Ruanda

Donnerstag, 12. November 2009 von rapha

img_2419Letztes Wochenende war es dann soweit: Zum ersten Mal in meiner Zeit in Nkumba hatte ich viele Leute eingeladen. Grund dafür war die „7 Tage vor Geburtstag, 34 Tage nach Namenstag und 27 Tage vor Halbzeit-Party“. (Vielleicht wäre eine Geburtstagsparty am 14. November einfacher gewesen, aber der Termin hat nicht gepasst.)

Ich hatte alle Auswärtigen für das ganze Wochenende eingeladen. So war die Entscheidung zu kommen einfacher und außerdem musste ich nicht die ganze Party alleine vorbereiten. Zusammen mit dem Partykomitee Klara und Florian aus Ruhengeri haben wir in den Wochen vorher einen Plan gemacht, was wir brauchen und vor allem wie viel. Da kommt ganz schön was zusammen, da wir alles von außerhalb in ausreichende Menge kaufen mussten. Am Samstagabend noch schnell zur Tanke gehen und Bier nachkaufen geht ja nicht.
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Achtung Diebstahl!

Montag, 02. November 2009 von rapha
Bild: Archiv

Bild: Archiv

Wie in dem kleinen Bericht über die Botschaftsparty schon angeklungen ist, hab ich bei der anschließenden Diskotour mir mein Handy entwenden lassen. Als ich heute Morgen vom Kaffee holen bei den Priestern zurück kam war auch das Ersatzgerät nicht mehr aufzufinden. Auch das Ladekabel hat gefehlt. Schnell war mir klar, dass jemand über die Mauer meines Innenhofs geklettert sein muss und das Handy mitgenommen hatte. Genug Gründe die beiden Geschichten mal ein bisschen genauer zu erklären. Dabei will ich gleich mal allgemein was zum Thema Diebstahl und Verbrechen in Ruanda sagen. Aber eins nach dem Anderen. (weiterlesen …)

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