Sind Bananen die besseren Kartoffeln (4)

img_1014Nachdem ich schon wieder die Möglichkeit eines Mitessers und damit auch Mitbewerters habe, wollte ich die Zeit für ein neues Kochexperiment nutzen. Da sowohl meine Mutter, als auch ich gerne kochen haben wir uns was komplizierteres überlegt. Dieses Mal also: Bananenpuffer.
Damit sie mal sieht wie man die Inyamunyu schält (und weil ich gerade keine Lust hatte) hat meine Mutter die Bananen geschält. Auch sieh bemerkte die eigenartige Konsistenz der Inyamunyu und vor allem deren Klebrigkeit. Sie lassen sich eben mit den Bananen die in Europa verkauft werden nicht vergleichen. Mit der neu erworbenen Reibe wurden sie zerkleinert. Franziska war mir dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, ihr waren sie zu grob. Anschließend wurden die geriebenen Bananen zu einem Bananenteig (als pendant zum Kartoffelteig) verarbeitet.

img_1016Also Eier, ein bisschen Mehl, Salz und Pfeffer hinzugefügt. Die Masse, die dann noch ein bisschen warten musste, da das Feuer noch nicht ganz fertig war, veränderte ihre Konsistenz ein wenig durch das aus den Bananen austretende Wasser. Leider verfärbten sich die Inyamunyu an der Luft auch ein bisschen grau.

Als die Pfanne mit dem Fett die richtige Temperatur hatte, wurden kleine Küchlein aus der Masse geformt und diese darin angebraten. Richtig braun wurden sie allerdings nicht. Keine Ahnung warum. Erst die zweite Ladung wurde goldbraun, die dritte sogar noch ein bisschen dunkler.

img_1019Zu den Bananenpuffern gab es einen Tomaten/Karottensalat mit einem scharfen Dressing in dem ein wenig aus Deutschland importierter Löwensenf für den Kick sorgte.

Geschmacklich waren alles ein bisschen… sagen wir mal interessant. Die ersten Bananenpuffer waren wohl noch nicht ganz durch, bei den anderen wurde es dann besser. Gut gewürzt mit Salz und Maggi (ebenfalls ein tolles Importprodukt für das ich sehr dankbar bin) schmeckten sie jedoch sehr gut. Doch musste ich zugeben, dass ich nicht genau weiß wie Kartoffelpuffer eigentlich schmecken und so viel der Vergleich schwer. (Das ist immer das Problem bei wissenschaftlichen Untersuchungen ohne Kontrollgruppe) Die recht krosse zweite Testreihe wurde jedoch auch in Fachkreisen mit Kontrollgruppe (meine Mom) mit gut bewertet. Es wird hier durchaus als Möglichkeit der Zubereitung gesehen. „Es schmeckt nicht schlecht, aber Kartoffelpuffer sind besser.“

Schön so erfahrene Juroren zu haben. Kartoffeln – Inyamunyu 3:2

Dieser Beitrag wurde am Mittwoch, 26. August 2009 um 20:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie dingenskirchen, dort abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Kommentar »

  1. Eigentlich müsstest du auch mal ein Kochbananengratin machen 😀

    Comment: Michi – 28. August 2009 @ 18:56

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