Fierce Lion on Tour

Donnerstag, 27. August 2009 von rapha

img_0956Endlich kann ich hier auch mal von positiven Seiten bei den Pfadfindern berichten. Die letzten beiden Monate war ich ja damit beschäftigt den Nationalvorsitzenden zu treffen und mal auszuloten, was denn meine Aufgaben hier sein könnten. Nachdem dieses Gespräch vor zwei Wochen stattgefunden hat und ich nun ein bisschen mehr weiß woran ich bin hab ich da ein besseres Gefühl.
Ansonsten habe ich hier regelmäßig Mittwochs und Sonntags bei den Treffen der Pfadfindergruppe meiner Schule (Truppname Fierce Lion) teilgenommen. Mittwochs machen sie immer die „daily good action“, also irgendwas sauber machen oder den Garten pflegen, Sonntags wird ein bisschen gesungen und geplant ist da auch ein wenig inhaltlich zu arbeiten.
Was mich nun aber so erfreut ist ein Treffen welches letzten Sonntag mit einer anderen Pfadfindergruppe stattgefunden hat. (weiterlesen …)

Sind Bananen die besseren Kartoffeln (4)

Mittwoch, 26. August 2009 von rapha

img_1014Nachdem ich schon wieder die Möglichkeit eines Mitessers und damit auch Mitbewerters habe, wollte ich die Zeit für ein neues Kochexperiment nutzen. Da sowohl meine Mutter, als auch ich gerne kochen haben wir uns was komplizierteres überlegt. Dieses Mal also: Bananenpuffer.
Damit sie mal sieht wie man die Inyamunyu schält (und weil ich gerade keine Lust hatte) hat meine Mutter die Bananen geschält. Auch sieh bemerkte die eigenartige Konsistenz der Inyamunyu und vor allem deren Klebrigkeit. Sie lassen sich eben mit den Bananen die in Europa verkauft werden nicht vergleichen. Mit der neu erworbenen Reibe wurden sie zerkleinert. Franziska war mir dem Ergebnis nicht ganz zufrieden, ihr waren sie zu grob. Anschließend wurden die geriebenen Bananen zu einem Bananenteig (als pendant zum Kartoffelteig) verarbeitet.

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Eindrücke in und von Ruanda

Dienstag, 25. August 2009 von Franziska

img_0987Meine Vorstellungen von Afrika-Ruanda waren wohl die für einen Europäer der zum ersten Mal Afrika besucht typischen:

weites Land
heiße Sonne
wenig Menschen.

Aber Ruanda erlebe ich ganz anders:
Die Gegend hier ist mit fruchtbarer brauner Vulkanerde bedeckt, es wachsen jede Menge grüner Pflanzen: Mais, Bohnen, Bananenstauden, Kartoffeln…Die Felder ziehen sich weit, weit die Hügel hinauf. (weiterlesen …)

Warum Mütter so wichtig sind

Donnerstag, 20. August 2009 von rapha

img_0934Lange und intensive 10 Tage atmen nun einmal durch. Es ist wieder viel passiert. Schule, Kigali, Mom abholen, Kigali zeigen, nach Ruhengeri fahren, mein Zuhause zeigen, den Markt in Ruhengeri besuchen, meine Mom den Priestern vorstellen, bei den Priestern essen, die Gegend erkunden und natürlich Minibus und Fahrradtaxi fahren.
Im Minibus wurde ich darauf angesprochen ob die weiße Frau mit der ich unterwegs bin meine Mutter sei. Als ich dies bejahte meinte der Frager: In der ruandischen Kultur sagt man: Man kann viele Dinge von verschiedenen Seiten bekommen, aber es gibt viele Sachen, die kann einem nur die Mutter geben. Ich merke, dass es mir sehr gut tut meine Mutter um mich zu haben. Sie ist eine Person mit der ich viel rede, die viel fragt und hinterfragt und der Mann im Bus hatte recht: Es gibt Dinge die kann mir nur meine Mutter geben.

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Erstes Blog Resumee und technische Neuigkeiten

Donnerstag, 20. August 2009 von rapha

visitors-overview-090820Nach beinahe 3 Monaten die ich jetzt hier bin will ich ein bisschen zurück schauen wie es mit meinem Blog so geklappt hat. Dabei will ich nicht nur auf technische Daten wie Benutzerzugriffe und solche Dinge eingehen, sondern auch schauen wie es mir damit ging diesen Blog zu schreiben.
Außerdem will ich im zweiten Teil ein bisschen euren Blick auf die neuen Dinge hier lenken, die vielleicht ein bisschen an euch vorbei gegangen sind.
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Wandern im Nyungwe… übers Knie gebrochen

Freitag, 07. August 2009 von rapha

img_0768Wie ja schon erzählt war ich am Mittwoch mit Daniel im Nyungwe Nationalpark wandern. Zumindest war das der Plan. Ein sehr geiler, aber übers Knie gebrochener Tag mit viel holpriger Straße, Transportproblemen, Sambosas, Affen und einem sehr coolen Rückweg waren die Folge. Um jedoch eins nach dem anderen zu sehen und vor allem auch die Dramatik des Tages zu verstehen, gibt es alles im Minutenprotokoll.

7.30 Uhr – Ich bin schon wach, Daniel schläft noch. Der Plan war so um 8 Uhr loszukommen und nach einer Fahrtmöglichkeit zu suchen. Leider konnten wir vorher nicht herausfinden, wie man denn am besten und schnellsten an den Nyungwe Wald kommt. Zur Information: Die Tour zu den Wasserfällen startet auf der anderen Seite des Waldes, etwa 100 km von Butare entfernt. (weiterlesen …)

Kurz gemeldet (2)

Montag, 03. August 2009 von rapha

img_0736Erster Besuch in Nkumba
Nach fast 2 Monaten (!) haben es die beiden Ruhengeri Mädels Marleen und Betty geschafft mich mal hier in Nkumba zu besuchen. Mit dabei war auch Klara, die für diese Leistung gerade mal zwei Tage gebraucht hat. img_0748Wir hatten einen schönen Abend mit Kochen und Mützig. Nachdem die Vegetarierquote bei 50 % lag gab es neben dem Fisch für die Nicht-Vegis frittierte Süßkartoffelchips und einen Kohl/Tomaten/Karottensalat. Am Freitag war ich dann mit Klara noch hier am See spazieren und hab ein bisschen die Sonne genossen. Ich wohn hier schon im Paradies.

img_0762Bananen wachsen und gedeihen
Nachdem ich ja letztes Mal über meine Bananenpflanz-Aktion in meinem Innenhof berichtet habe, hier nun die ersten Bilder der mittlerweile gewachsenen Bananen. Die große ist schon etwa einen halben Meter höher als zu dem Zeitpunkt als ich sie eingepflanzt habe. Aber auch die eine kleine bekommt schon ziemlich viele Blätter. Schatten spenden können sie aber frühestens in etwa 3 Monaten. Mit Früchten ist erst in etwa zwei Jahren zu rechnen. Das bedeutet ich habe schon etwas was ich meinem Nachfolger hinterlassen kann. Nachdem es aber noch 10 Monate dauert bis ein solcher hier auftauchen wird, werde ich die Pflanzen bis dahin weiter pflegen. Im Übrigen ist mein Kräutergarten inzwischen Einsatzbereit. Leider gibt es bisher nur Basilikum und Rosmarin. Also ist das noch ausbaufähig.

img_0763-1Postkarten
Die Resonanz auf meine Postkartenaktion ist einigermaßen zufriedenstellend bis jetzt. Nachdem ich ja keine Ahung habe wie lange die Postkarten so brauchen, sind die acht Postkarten aus drei Ländern sehr gut. Weiterhin gilt aber: Die 50 müssen voll werden. Danke an alle die mir geschrieben haben. Danke Michi, Susanne, Frank, Jasmin, Dominik, Nadja, Krissy, Hannah, Fabi, Franzi, Michael und Steffi und meine Mom Franziska.
Weiterhin gilt die Adresse: Raphel Breyer, Petit Seminaire St. Jean Nkumba, P.B 45, Ruhengeri, Rwanda. Ich hoffe ihr fahrt alle schön in den Urlaub und schreibt mir von da.

img_0756Wanderpartner gefunden
Endlich habe ich jemand gefunden, der mit mir wandern geht. Daniel ist seit zwei Monaten in Butare um dort seine Bachelorarbeit über die Aggroforstbepflanzung am Rande des Nyungwe Nationalparks zu schreiben. Er war dieses Wochenende in Ruhengeri und wir haben dabei verabredet, dass wir diese Woche zusammen im Nyungwe Nationalpark wandern gehen. Das gibt mir die Gelegenheit endlich auch mal Butare zu sehen. Ich werde Morgen da hin fahren um am Donnerstag zurück in Kigali zu sein und dort Jean-Paul und Daniel von der ruandischen Pfadfinder Nationalleitung zu treffen. Also ein schöner Ausklang der Ferien. Ab nächster Woche sind nämlich die Schüler wieder da und der Unterricht geht weiter. Sobald ich einen Lehrplan gesehen habe, kann ich auch mit der Vorbereitung desselben beginnen.

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