Sind Bananen die besseren Kartoffeln (2)

img_04513Heute in der zweiten Folge versuche ich Inyamunyu wie Salzkartoffeln zuzubereiten. Dazu werden die Inyamunyu geschält. Das es dabei Probleme gibt und es nicht so einfach funktioniert wie man es sich vorstellt hatte ich ja schon in der ersten Folge geschrieben.
Die geschälten Inyamunyu werden dann in kochendes Salzwasser gegeben und da etwa 20 Minuten gekocht. Nachdem die Zeit um ist werden in einem anderen Topf ein paar Zwiebeln und Tomaten in Öl gedünstet und de Inyamunyu werden noch kurz angedünstet. Schon sind sie fertig.img_0453
Dazu habe ich zum ersten Mal hier Fleisch gemacht. Das schwierigste ist wirklich das Fleisch kaufen. Ihr müsst euch einen Raum vorstellen, der überall weiß gefliest ist und in dem über dem in der Mitte stehenden Tisch so halbe Tiere rumhängen. Je nach Bestellung schneidet der Metzger dann ein Stück von dem Tier ab. Ich hab mich für Rind (Inka – gesprochen Inha) entschieden. Ein Kilo kostet 1300 Francs, also nicht ganz 2 Euro. Das Ganze bekommt man dann in eine Papiertüte eingepackt, die noch mal extra kostet. Das Fleisch was man dann auf dem Teller hat ist zum großen Teil voll mit Knochen und Knorpeln die erstmal entfernt werden müssen. Auch die ganz großen Fettstücke habe ich weggemacht. Dann hat man ungefähr noch die Hälfte des Fleisches.img_0444img_0450img_0454

Das Fleisch habe ich in kleine Stücke geschnitten, mit etwas Öl, Zwiebeln und Paprika angedünstet. Mit Salz, Pfeffer und Piri Piri, eine Art unglaublich scharfe Peperoni, gewürzt, mit ein bisschen Wasser aufgegossen und dann eine dreiviertel Stunde vor sich hin köcheln lassen.
img_0456Zusammen serviert sehen die beiden Sachen wirklich gut aus. Vom Geschmack war das Fleisch sehr gut. Aber auch die Inyamunyu, um die es hier ja eigentlich gehen soll, haben super geschmeckt. Durch das Kochen kam so ein bisschen der bananige Geschmack heraus, den man eigentlich erwartet. Durch das anschließende Dünsten haben sie eine sehr lecker schmeckende dünne Kruste bekommen. Nicht nur deshalb geht dieser Punkt an die Inyamunyu. Zwischenstand: Kartoffeln – Inyamunyu 1:2

Dieser Beitrag wurde am Freitag, 03. Juli 2009 um 13:44 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie dingenskirchen, dort abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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5 Comments »

  1. Du solltest das ganze filmen und als Filmblog veröffentlichen, zusätzlich noch ein Versand anbieten bei dem du die Zutaten nach versendest 😀

    Comment: Mirko – 03. Juli 2009 @ 14:49

  2. Kannst du die Inyamunyu auch mit der Schale kochen und anschließend schälen, vielleicht geht es dann leichter oder überhaupt nicht mehr?!?

    Comment: Markus + Mama + Johanna – 05. Juli 2009 @ 11:27

  3. hey Rapha,
    hattest du schon immer so n blaues Opinel? Ich hatte eines -volle 2 Tage lang in Westernohe und jetzt überleg ich….hast du das vielleicht einfach eingesteckt? Wundern würds mich ja nicht…
    Liebe Grüße aus Stuttgart!
    Frane

    (komm du mir nach Hause!!)

    Comment: Frane – 09. Juli 2009 @ 20:58

  4. he franita,
    das ist natürlich nicht dein messer. was du mir alles zutraust. ich hab noch die originalversion mit dem alten kobold. also das was es vor passwort blau mal gab.
    und glaubst du echt ich wär so blöd und würde dann hier photos davon machen wenn ich es dir geklaut hätte?
    und wenn ich es dir geklaut hätte, was würdest du dann machen? herkommen und es abholen oder was? 😉

    Comment: rapha – 10. Juli 2009 @ 06:24

  5. @Frane

    Interessante Art solche Anschuldigungen vor zu bringen….
    Stil?

    Comment: michi – 13. Juli 2009 @ 15:40

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